Mein neues Spielzeug: Nikon P7700

Ich war ja schon lange auf der Suche nach einer neuen Digitalkamera. Nachdem meine Konica-Minolta Dimage Z1 mit ihren aberwitzigen 3,2 Megapixeln schon seit Langem wie aus der Zeit gefallen schien, wurde es jetzt wirklich Zeit für eine neue Kamera. Nachdem ich vor 2 Jahren schon mit einer Digitalen Spiegelreflexkamera liebäugelte hatte ich das Thema wieder von selbst in der Versenkung verkrochen. Ich denke auch, zu Recht. Ich bin mir fast sicher, dass ich nicht die ausreichende Zeit zum fotografieren gefunden hätte die eine DSLR gerechtfertigt hätte. In der Zwischenzeit hatte ich für Schnappschüsse der Kinder schlicht die Kamera im Handy genutzt. Für Schnappschüsse durchaus OK.

Nun begab es sich, daß meine EBH vor Weihnachten auf mich zu kam und meinte, dass die Kinder jetzt immer wieder irgendwelche Aufführungen mit ihren Instrumenten, dem Kindergarten, der Schule usw. hätten und sie davon wieder ordentliche Fotos davon machen können will. Also haben wir uns nach Weihnachten ins Getümmel geworfen und EBH hat sich verschiedenes angesehen. Wir waren uns recht schnell einig, dass es ein einigermaßen Kompaktes sein, etwas das man durchaus in die Tasche stecken kann.

Da ich, warum kann ich noch nicht mal sagen, Nikon Fan bin, hatte ich mich dort umgesehen. Im Elektronikmarkt des Vertrauens hatte ich mir die Nikon 1 angesehen und war begeistert. Zugegeben, das ist, wenn man Bilder der Z1 gewohnt war, nicht schwer zu erreichen. Preislich war das aber etwas zu hoch gegriffen. Dachte ich. Also weiter versucht im Internet sich irgendwie auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Schlussendlich bin ich aber von Systemkameras abgekommen. Zumal die Nikon 1 jetzt in Tests nicht sooo toll abgeschnitten. Abseits der Systemkameras blieben also „nur“ noch Kompaktkameras übrig. So fiel der Blick schnell auf die Nikon P7100 bzw. die P7700. Die groben Unterschiede liegen im optischen Sucher (7100, ist bei der 7700 geopfert worden) Auflösung (10 vs. 12 MP) und noch andere Feinheiten.

Aber preislich lag die 7700 eigentlich über dem veranschlagten Budget. Durch eine glückliche Fügung rutschte die Kamera aber doch in greifbare Nähe. Also meiner EBH von der Kamera vorgeschwärmt, einen Test unter die Nase gehalten und mit ihr zum Elektronikhändler gefahren. Auch sie war dann überzeugt und so waren wir stolze Besitzer der P7700.

Der erste Eindruck war dann „WOW“. Vor allem das (extrem?) lichtstarke Objektiv begeistert mich. Mit meiner alten Kamera waren schon bei (heller) Zimmerbeleuchtung nurmehr unbrauchbare, völlig verrauschte Bilder möglich. Hier mal zwei Bilder bei gleichen Lichtverhältnissen. Einmal von der internen Kamera meines Samsung Galaxy S3 (immerhin 8 Megapixel) und einmal von der Nikon:

Das dritte Bild wurde nur durch den Monitor (ok, 24″) hinter der Tastatur beleuchtet. Das mit dem lichtstark scheint also schon mal zu stimmen.

Ansonsten bin ich leider noch nicht weiters groß zum wirklich etwas fotografieren gekommen. Bisher war es mehr ein mit der Kamera spielen und sich damit vertraut machen mit der Bedienung. Die Kamera bietet über ihre vielen Einstellrädchen schnelle Einstellungsmöglichkeiten. Für Blende/Belichtungszeit gibt es ein Daumen- und Zeigefingerrad. Auch das Schnelleinstellrad für ISO/WB usw. finde ich sehr nützlich. Man muss nur daran denken es zu benutzen, wenn man ohne Automatik unterwegs ist.

Fazit bist jetzt also: Ich bin sehr zufrieden. Vorallem hat die Kamera so einen gewissen Oldschool Look, der gefällt 🙂

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