Gartenplanungen

Letztes Jahr im Spätsommer hatten wir unseren Garten platt gemacht, formatiert, auf Null resetet.

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Seither grübeln wir über die Lösungsmöglichkeiten, natürlich bei nur beschränkt vorhandenem Budget. Logisch, oder? Da das Haus am Hang steht ist das Ziel das Grundstück zu begradigen. Mit dem jetzigen Höhenunterschied von bis zu knapp 3 Metern wird es etwas schwieriger das Grundstück sinnvoll zu nutzen.

Also soll eine Stufe ins Grundstück und die Stufe mit einer Steinmauer, natürlich in schön, befestigt werden. Steine kosten ja nix, denkt man sich und fällt mit dieser Ansicht schnell auf die Nase. Schöne Steine werden schnell richtig teuer. 200 EUR pro Tonne sind schnell erreicht. Und wenn man grob 22 Tonnen Steine braucht läppert sich das mit Mehrwertsteuer und Lieferkosten schnell zusammen.

Die nächste Idee war, dem Grundstück Platz für zwei Stellplätze abzuringen, da unsere Strasse eine Sackgasse ist, allgemein wenig Platz für Autos bietet und in der Strasse 19 Kinder leben, die irgendwann auch mal ein Auto haben werden. In der ersten Ecke die wir uns dafür ausgeguckt hatten, verläuft eine Wasserleitung zum Nachbarn, die wir ungern angraben wollten. Ausserdem müssen Wasserleitungen immer in einer gewissen Tiefe liegen, damit die im Winter nicht zufrieren und dem Nachbarn Eiswürfel aus der Leitung purtzeln. Also in die andere Ecke des Grundstücks orientiert. Dort läuft nun aber ausgerechnet unser Abwasserrohr in unbekannten Bahnen. Versuche Pläne von der Stadt zu bekommen scheitern: »Das muss in ihren Plänen vom Haus eingetragen sein!«. Schön, wenn die vorhanden Pläne hier eher Absichtserklärungen gleichen, als der Realität. Und doch scheint das Projekt Stellplatz in der Ecke mit dem Abwasserrohr zielführender zu sein, als auf der anderen Seite.

Da Steine ja teuer sind, soll die Böschung des Stellplatzes mittels einer min. 60° geneigten Böschung gesichert werden. Plan ist hier, das untere Drittel z.b. mit Gabionen abzufangen. Vorteil hier: Die Gabionen kann man auch selbst befüllen und spart dabei Geld, Zeit eher nicht. Die Steine für die Befüllung sind hier wiederum nicht so teuer.

Mit den beiden geplanten Stellplätzen schlagen wir ausserdem gleich noch mehrere Fliegen mit einer Klappe: Unser Grundstück ist nicht eben von der Straße zu erreichen, da steht eine Betonmauer. Steine werden aber lose geliefert, müssen als irgendwo abgeladen werden. Durch die Stellplätze hätten wir hier den Platz. Und zu guter letzt beseitigen wir zwei Schäden in der Betonmauer an der Straße die irgendwann repariert werden müssen, durch Entfernung selbiger in den kaputten Bereichen. Und: Wir hätten endlich einen sinnvollen Platz für Altpapiertonne und Mülleimer. Bisher tragen/rollen wir die immer quer übers Grundstück.

Gestern Abend dann allerdings die nächste Ernüchterung: Der Betonschneidemensch sagte, dass er für die 3 – 4 Schnitte (gesamt Schnittlänge ca. 4,5 Meter) ca. 500 EUR kosten wird. Ohne sonstige Arbeiten, ohne Entsorgung geschnittenen Mauerstücke. Stolzer Preis.

Jetzt brauchen wir nur noch jemanden, der Bagger fahren kann (OK, ich habe da schon ein vorsichtiges Angebot bekommen) und jede Menge helfende Hände zum setzen der Steinmauer in der Grundstücksstufe. Mittlerweile bin ich aber zuversichtlich, dass wir das dieses Jahr noch irgendwie hinbekommen…

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