Update auf WordPress 3.0 und was sonst noch kaputt ging

Das Positive vorweg: Das WordPress 3.0 Update für dieses Blog ist ohne Probleme gelaufen und es funktioniert alles.

Wachmaschine vs. Carsten

Und sonst? Sonst war dieses Wochenende mit viel Arbeit verbunden. Mittwoch streikt meine Waschmaschine und verweigerte mir nach erfolgreicher Wäsche die Entnahme selbiger, lies: Tür geht nicht mehr auf. Damit fing mein arbeitsreiches Wochenende eigentlich schon am Mittwoch Abend mit Fehlersuche und zerlegen der Waschmaschine an.

Als ersten offensichtlichen Verdächtigen wurde das Türschloss ausgemacht. Donnerstag also bei der Bauknecht Service Hotline angerufen, die mich an den Ersatzteilservice weiterleitete, der nicht von Bauknecht selbst bedient wird. Überraschung, Ersatzteil nicht auf Lager, ich soll es doch direkt bei Bauknecht versuchen! Zumindest wurde mir eine weitere Nummer genannt. Dort war das Bauteil verfügbar, war am nächsten Tag (Freitag) da und wurde auf Rechnung geliefert. So is‘ recht.

Freitag also das neue Türschloss eingebaut (alles ohne die Türmanschette weder von der Vorderwand noch von der Trommel zu lösen, ergo mords gefummel), leichtsinniger Weise die Tür zugeworfen und: Tür geht nicht mehr auf! Klasse. Diesmal allerdings im Internet gesucht, wie die Türmanschette von Trommelbottich und Vorderwand gelöst wird. Das erleichtert die Arbeit doch ungemein.

Das alte Türschloss konnte man noch durch manuelles verschieben der Verriegelung öffnen, das neue zeigt keine beweglichen Teile mehr. Irgendwie konnten die beiden aber doch ohne körperliche Gewalt voneinander getrennt werden. Nach weiterer Fehlersuche hatte ich den Türgriff in der Hand, welcher den Metallriegel im Türschloss bewegt.  Vorteil jetzt: Mit einem Schraubendreher o.ä. kann der Metallriegel im Türschloss bewegt werden und die Tür geöffnet werden. Dafür brauche ich jetzt einen neuen Türgriff.

Alles gut? Nein! Gegen Ende der ersten Wäsche nach meiner Reperatur am Samstag, endete das Programm mit dem Fehler FA (Wasserstop). Unter der Maschine hatte sich eine Wasserpfütze gesammelt. Also Rückwand abgeschraubt und es steht Wasser im Boden der Maschine. Vorne durchs Bullauge geschaut und es war klar: die Türmanschette hatte sich komplett gelöst und so den Weg frei für das Wasser gegeben. Also Vorderwand wieder ab und Türmanschette von neuem drauf gefummelt. Im zweiten Anlauf wars dann dicht. Puh!

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Dachfenster

Freitag habe ich noch neue Dachfenster bekommen. Inklusive Regen von oben und rennen in den Keller um nach Eimern zum auffangen der Rinnsale zu holen. Meine Raritäten (Zitat des völlig überteurten Fensterbauers, der uns wenigstens bei uns war und ein Angebot machte, wenn auch zu utopischen Preisen, alle anderen waren sich zu fein überhaupt zu kommen), die mindestens so alt wie meine Hütte, wenn nicht sogar damals schon gebraucht verbaut wurden (Ironie), wurden durch moderne Dachfenster ersetzt. Die Fenster sehen toll aus, so ganz anders als die alten einwandigen Fenstern. Sind direkt leiser bei Regen. Jetzt müssen nur noch die Aussenrollos ihren Zweck erfüllen, dann bin ich zufrieden. Nach den Regengüssen des Wochenendes kann ich zumindest behaupten, dass sie Dicht sind.

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Am Montag wird noch die Laibung eingebaut und dann kann ich mir der farblichen Ausgestaltung widmen.

Update 21.06.2010: In der Bildergalerie wurden ein paar neue Bilder eingefügt, nachdem heute mit der Laibung begonnen wurde.

Und was war sonst noch?

Am Samstag habe ich noch so nebenbei meinen Rasenmäher repariert, nachdem dieser beim letzten Mähversuch in der vergangenen Saision seinen Dienst quittierte und seinen Kraftstoffvorrat in einem Anflug von Inkontinenz auf meinen schönen Waschbetonplatten von sich gab. War zum Glück nur der poröse Kraftstoffschlauch und ausnahmsweise schnell besorgt und auch ausgetauscht. Nach einem ersten Testlauf alles dicht.

Nach all dem Trubel hätte der Sonntag für einen stolzen Papa sorgen können, da Sohnemann seine erste Aufführung mit der Musikschule hatte. Leider war er doch etwas sehr beeindruckt ob der vielen Eltern, Omas und Opas die in unserer Sporthalle der Aufführung entgegen fieberten. Zumindest hat er sich noch auf die Bühne getraut. Gesungen hat er eher weniger, dafür an den passenden Stellen mit deutlich sichtbaren Gähnattaken geglänzt. Dafür war er heute morgen ganz stolz, als er uns stolz offenbarte: „Papa, Mama: Ich habe den ersten Wackelzahn!“ Und in der Tat, die unteren beiden Schneidezähne wackeln schon ganz gehörig. (Woraufhin die Mutter natürlich direkt besorgt fragt: „Ist das nicht ein wenig früh?“)

Und Fußball? Ach lassen wir das besser. Nur so viel: Meine Frau konnte sich vor lauter „Srbia!“ Ausrufen gar nicht mehr beruhigen. Hmpf.

In diesem Sinne!

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